Hausverkauf: Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Ein Hausverkauf ist mit einigen Kosten verbunden, von Renovierungs- und Maklerkosten bis hin zur Erstellung eines Energieausweises. Welche Kosten beim Hausverkauf tatsächlich auf Sie als Verkäufer:in zukommen, hängt auch davon ab, ob Sie sich für den Verkauf in Eigenregie oder mit Makler:in entscheiden. Als Eigentümer:in sollten Sie diese Ausgaben von Anfang an im Blick haben, um Überraschungen zu vermeiden.
In unserem Immobilienratgeber erfahren Sie, mit welchen Kosten für den Hausverkauf Sie rechnen müssen, wie Sie unnötige Ausgaben vermeiden und ob sich der Hausverkauf ohne Makler:in tatsächlich lohnt. KSK-Immobilien ist Ihre zuverlässige Partnerin rund um den Immobilienverkauf.

Die Inhalte dieser Webseite dienen nur allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Beratung oder Auskunft im Einzelfall dar.
Kosten beim Hausverkauf: Das Wichtigste in Kürze
- Die Gesamtkosten beim Hausverkauf hängen davon ab, ob Sie sich für eine:n Makler:in oder für den Verkauf in Eigenregie entscheiden.
- Die Maklergebühren werden zwischen Verkäufer:in und Käufer:in aufgeteilt und liegen in NRW üblicherweise bei 3,57 Prozent des Verkaufspreises je Partei.
- Die Grunderwerbsteuer trägt in der Regel die Käuferseite, dies ist aber Verhandlungssache.
- Zusätzliche Kosten können für Energieausweis, Gutachten und Vermarktung anfallen.
- Ein Verkauf in Eigenregie spart zwar die Maklerprovision, ist aber oft mit einem enormen Zeitaufwand verbunden.
Hausverkauf Kosten: Checkliste
Abhängig davon, ob Sie sich für den Hausverkauf mit oder ohne Makler:in entscheiden, werden unterschiedliche Kosten auf Sie zukommen. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, sich einen Überblick über die Kosten zu verschaffen, die Sie im Zuge eines Hausverkaufs erwarten können:
- Maklergebühren: Die Höhe richtet sich nach dem Verkaufspreis. Beim Verkauf eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung an Privatkäufer:innen darf gesetzlich höchstens die Hälfte der Provision auf die Käuferseite umgelegt werden. In Nordrhein-Westfalen liegen die Maklerkosten üblicherweise bei 3,57 Prozent des Verkaufspreises je Partei.
- Energieausweis: Kosten für die Erstellung eines gültigen Energieausweises.
- Grunderwerbsteuer: wird in der Regel von der Käuferseite getragen, dies kann aber Verhandlungssache sein.
- Renovierungskosten: eventuelle Kosten für Renovierungsarbeiten vor dem Verkauf, um den Wert der Immobilie zu steigern.
- Löschung von Grundschulden: Falls bestehende Grundschulden im Grundbuch gelöscht werden müssen, ist das mit zusätzlichen Kosten verbunden.
- Spekulationssteuer: kann anfallen, wenn Sie die Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf mit Gewinn verkaufen.
- Vorfälligkeitsentschädigung: Falls die bestehende Immobilienfinanzierung vor Ablauf der Zinsbindung abgelöst wird, verlangt die finanzierende Bank in der Regel eine Entschädigung für entgangene Zinserträge. Die Höhe richtet sich nach der Restlaufzeit und dem Restdarlehen.
- Sonstige Gebühren: Hinzu können Kosten für die Beschaffung zusätzlicher Dokumente oder für eine Rechtsberatung kommen.
Immobilienwert ermitteln: Kosten für Verkäufer:innen
Den richtigen Preis für eine Immobilie zu bestimmen, erfordert im Vorfeld einen hohen zeitlichen und auch finanziellen Aufwand. Da Sie als Eigentümer:in in der Regel keine Maklererfahrung besitzen, sollten Sie den Wert der eigenen Immobilie zunächst professionell ermitteln lassen. Um ein Gefühl für die aktuellen Preise und Entwicklungen am regionalen Immobilienmarkt zu erhalten, empfiehlt es sich außerdem, diesen über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Wenn Sie den Preis für Ihr Haus ohne vorhergegangene Marktbeobachtung bzw. ohne die Erstellung eines Immobiliengutachtens festlegen, besteht die Gefahr, dass Sie den Preis entweder zu hoch oder zu niedrig ansetzen. Beides hat Nachteile für Sie als Eigentümer:in und kann sich negativ auf die anfallenden Kosten für Ihren Hausverkauf auswirken. Buchen Sie eine professionelle Verkehrswertermittlung oder eine Markteinschätzung, um Fehleinschätzungen zu vermeiden.

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Kosten für den Hausverkauf: Wichtige Unterlagen
Wenn Sie eine Immobilie verkaufen möchten, benötigen Sie als Eigentümer:in umfassende Unterlagen, die zum Teil Geld kosten und zeitaufwendig zu beschaffen sind. Dazu gehören unter anderem:
- bei vermieteten Immobilien: die aktuellen Betriebskostenabrechnung, gegebenenfalls Heizkostenabrechnung
- ein Energieausweis
- ein beglaubigter Grundbuchauszug
Für einen Hausverkauf in Eigenregie sollten Sie unbedingt eine Checkliste für alle wichtigen Dokumente und Unterlagen erstellen. Insbesondere hierbei machen Eigentümer:innen häufig Fehler beim Immobilienverkauf, indem sie Dokumente zu spät beantragen oder es versäumen, Unterlagen professionell und korrekt zusammenzustellen.
Immobilienvermarktung: Kosten für Ihre Eigenvermarktung
Auch die Vermarktung und die Schaltung von Immobilienanzeigen verursachen Kosten für den Hausverkauf. Um qualifizierte Käufer:innen zu erreichen, ist es sinnvoll, die Immobilie mit einem ansprechenden Immobilienexposé und hochwertigen Immobilienfotos auf den bekannten Immobilienportalen zu inserieren. Wichtig ist auch, dass alle relevanten Informationen übersichtlich zusammengefasst sind, sodass Sie wirklich nur die potenziellen Käufer:innen erreichen, für die Ihre Immobilie ernsthaft infrage kommt.
Bei der Vermarktung Ihrer Immobilie müssen Sie mit Kosten von rund 900 Euro rechnen. Für professionelle Bilder von einem Fotografen bzw. einer Fotografin fallen zusätzlich mehrere hundert Euro an. Diese Investitionen können sich bei der Suche nach geeigneten Käufer:innen allerdings durchaus lohnen.
Zeit ist Geld – der Zeitaufwand beim Hausverkauf
Die Kosten für den Hausverkauf sind manchmal gar nicht sofort ersichtlich. So ist auch der Zeitaufwand, der zum Verkauf einer Immobilie dazugehört, beträchtlich. Viele Immobilienbesitzer:innen denken, sie würden Geld sparen, wenn sie auf eine:n professionelle:n Makler:in verzichten, müssen dafür jedoch mit ihrer eigenen Zeit zahlen.
Zu den wesentlichen Zeitaufwänden gehören:
- 10 bis 15 Stunden für die Bearbeitung und Filterung von Anfragen, um qualifizierte Käufer:innen zu identifizieren und dabei „Besichtigungstourist:innen“ zu vermeiden, die keine echte Kaufabsicht verfolgen.
- Rund 30 Stunden für die Organisation und Durchführung der Immobilienbesichtigungen. Dies umfasst die Vorbereitung der Immobilie, die Koordination und persönliche Durchführung der Termine sowie die Nachbereitung, einschließlich der Beantwortung von Rückfragen und des Nachreichens von Unterlagen.
- Ca. 15 Stunden werden für die abschließende Verkaufsphase benötigt. Dazu zählen das Aushandeln des Verkaufspreises, die Prüfung der Finanzierung der potenziellen Käufer:innen . sowie die Abstimmung und Prüfung des vom Notariat vorbereiteten Kaufvertragsentwurfs vor der notariellen Beurkundung.
Insgesamt sollten Sie also mit einem Zeitaufwand von mindestens 55 Stunden für den Verkaufsprozess allein rechnen. Dies stellt nicht nur eine persönliche Belastung dar, sondern bedeutet folglich auch indirekte Kosten für den Hausverkauf.
Kosten für den Hausverkauf in Eigenregie
Wenn Sie den Zeitaufwand für alle erforderlichen Schritte – einschließlich der Wertermittlung, der Immobilienvermarktung und der Beschaffung relevanter Dokumente – addieren, die Sie für einen Hausverkauf in Eigenregie aufwenden, verbringen Sie als Privatverkäufer:in rund 80 Stunden mit dem Immobilienverkauf. Geht man dabei von einem Stundenlohn von ca. 25 Euro aus, entspricht die Arbeitszeit einem Gegenwert von 2.000 Euro.
Hinzu kommen die Kosten für Gutachten, Dokumente und die Vermarktung von rund 3.000 Euro. Demnach kostet Sie der private Immobilienverkauf rund 5.000 Euro. Darüber hinaus entspricht das erzielte Verkaufsergebnis oft nicht den vorherigen Vorstellungen, weil das Verhandlungsgeschick und die Erfahrung eines professionellen Immobilienmaklers bzw. einer Immobilienmaklerin fehlen. Überlegen Sie sich deshalb genau, ob die Kosten für den Hausverkauf in Eigenregie tatsächlich geringer sind als die eines Hausverkaufs mit Makler:in.
Kosten für den Immobilienverkauf – mit KSK-Immobilien alles im Blick
Ein Immobilienverkauf bringt viele Kosten mit sich, die sich mit der richtigen Begleitung gut steuern lassen. Gerne unterstützen wir von KSK-Immobilien Sie mit unserem immobilienspezifischen Know-how bei allen Fragen rund um den Verkauf – mit fundierter Marktkenntnis im Rheinland und über 30 Jahren Erfahrung. So behalten Sie Kosten und Ablauf jederzeit im Griff und erzielen einen marktgerechten Preis für Ihre Immobilie.
- Berechnung des Preises Ihrer Immobilie
- Erstellung eines Exposés
- Präsentation Ihrer Immobilie bundesweit online und in der Sparkasse in Ihrer Nähe
- Planung der Besichtigungstermine mit den Interessent:innen
- Verhandlungen mit dem Käufer bzw. der Käuferin
- Begleitung zum Notariatstermin
Häufige Fragen zu anfallenden Kosten beim Hausverkauf
Zu den wichtigsten Kosten beim Hausverkauf zählen der Energieausweis sowie – bei Beauftragung – die Maklergebühren. Hinzu können Kosten für Renovierungen, die Löschung von Grundschulden oder eine mögliche Spekulationssteuer kommen.
Üblicherweise trägt die Käuferseite die Grunderwerbsteuer beim Immobilienverkauf. Jedoch ist eine abweichende Regelung zwischen Käufer:in und Verkäufer:in grundsätzlich möglich.
Ein Verkauf in Eigenregie spart zunächst die Maklerprovision, erfordert jedoch einen erheblichen Zeitaufwand von rund 80 Stunden sowie Marktkenntnis, Verhandlungsgeschick und rechtliches Know-how. Häufig gleichen sich die eingesparten Kosten durch einen niedrigeren Verkaufspreis oder zusätzlichen Aufwand wieder aus.
Beim Verkauf eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung an Privatkäufer:innen darf höchstens die Hälfte der Provision auf die Käuferseite umgelegt werden. In Nordrhein-Westfalen sind üblicherweise 3,57 Prozent des Verkaufspreises je Partei fällig. Die Kosten können aber auch je nach Makler:in und Bundesland variieren. Dafür übernimmt die Immobilienmaklerin bzw. der Immobilienmakler unter anderem die Vermarktung, Besichtigungen und die Käuferprüfung.
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