Oberbergischer-Kreis

Die KSK-Immobilien ist der größte Immobilienmakler im Rheinland und auch im Oberbergischen Kreis mit eigenen Immobilienbüros und Ladenlokalen an verschiedenen Standorten vertreten. Durch regionale Kompetenz und über 25 Jahre Erfahrung in der Branche kennen unsere Immobilienmakler die Besonderheiten im Oberbergischen Kreis. Dadurch wissen wir um die aktuellen Trends auf dem Immobilienmarkt und können Sie beim Immobilienkauf optimal unterstützen. Finden auch Sie mit uns Ihre Traumimmobilie im Oberbergischen Kreis!

Zahlen & Fakten zum Oberbergischen Kreis

Unsere Experten aus der Research-Abteilung kennen den Immobilienmarkt im Oberbergischen Kreis und haben für Sie die aktuellen Trends und Entwicklungen in der Region zusammengefasst. Die Ergebnisse beruhen auf Analysedaten und der permanenten Beobachtung des Marktes. Wenn Sie sich noch umfassender informieren möchten, stehen Ihnen unser Marktbericht und der Preisreport für den Oberbergischen Kreis als PDF zum Download zur Verfügung.

Überblick: Der Immobilienmarkt im Oberbergischen Kreis

Der Oberbergische Kreis ist geprägt von einer idyllischen Landschaft und aufgrund seiner ländlichen Eigenschaften vergleichsweise dünn besiedelt. Das Oberbergische ist zudem der einzige Kreis im Geschäftsgebiet der KSK-Immobilien mit einer negativen Wachstumsprognose. Trotz der rückläufigen Einwohnerzahl sind die Preise für Wohnimmobilien in den letzten Jahren gestiegen: Aufgrund der niedrigen Zinsen wurde der Immobilienmarkt belebt. Der Preisanstieg fällt aber im Vergleich zu den Regionen rund um Köln und Bonn viel geringer aus.

Besonders gefragte Immobilien im Oberbergischen Kreis sind Eigenheime. Für ein freistehendes Haus wird hier im Mittel rund 326.000 Euro gezahlt. Der Markt für Eigentumswohnungen ist sehr gering, da die Menschen hier meist in Einfamilienhäusern wohnen und Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen nur vereinzelt auf den Markt kommen. Mietwohnungen im Neubausegment liegen preislich bei einem Durchschnitt von unter 9 Euro/m².

Eigenheime im Oberbergischen Kreis: Erhöhte Nachfrage und leichter Preisanstieg

Die Immobilienpreise für Eigenheim im Oberbergischen Kreis sind zwar jährlich um 10,5 % gestiegen, dennoch ist das Preisniveau für viele Menschen noch bezahlbar. Spitzenpreise rufen Lindlar und Radevormwald auf, die beide zum Einzugsgebiet von Remscheid und Wuppertal gehören. Hier erzielen freistehende Bestandseigenheime Preise von mehr als 360.000 Euro. Auch Engelskirchen ist weiter gefragt. Relativ betrachtet liegt der jährliche Preisanstieg im Gesamtkreis bei 10,5 % pro Jahr, absolut betrachtet sind die Preise für freistehende Bestandsobjekte im Vergleich zum Vorjahr je nach Standort um etwa 20.000 bis 40.000 Euro angestiegen. Immer häufiger wird die Grenze von 500.000 Euro überschritten, vor allem bei Häusern jüngeren Baujahres und Objekten mit großen Grundstücken und Wohnflächen.

In weniger gefragten Lagen, wie etwa in Wipperfürth, gibt es auch deutlich günstigere Eigenheime: Alte, kleine Häuser werden noch oft für weniger als 200.000 Euro angeboten.

Schlüsselfertige Häuser werden im Oberbergischen Kreis kaum veräußert. In der Regel erwerben Käufer Baugrundstücke und errichten dort ihr Eigenheim. An vollerschlossenen, ebenerdigen Baugrundstücken für solche Vorhaben gibt es allerdings ein nur sehr geringes Angebot.

Eigentumswohnungen im Oberbergischen Kreis: Kaum Nachfrage vorhanden

Eigentumswohnungen werden im Oberbergischen Kreis nur selten zum Kauf angeboten. Der Grund? In der Region werden deutlich mehr Ein- als Mehrfamilienhäuser gebaut. Auch die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist nicht hoch. Viele Objekte im Osten des Kreises, zum Beispiel in Reichshof, Waldbröl und Bergneustadt, werden für weit unter 1.000 Euro/m² angeboten. Im Zentrum von Gummersbach, sowie in Lindlar und Wiehl liegen die Quadratmeterpreise dann schon bei über 1.800 Euro/m².

Die Durchschnittspreise für Neubauwohnungen konnten in 2020 deutlich gesteigert werden und erstmals wurde in zwei Vorhaben in Lindlar und Gummersbach die Preisgrenze von 4.000 Euro/m² überschritten.

Mietwohnungen im Oberbergischen Kreis: Neubau erzielt höhere Mieten

Bei Mietwohnungen ist die Fluktuation höher, daher gibt es in diesem Bereich auch ein deutlich höheres Angebot als bei Eigentumswohnungen. Im Oberbergischen Kreis erzielen zentrale Mietwohnungen in Wiehl, Lindlar und Gummersbach im Bereich von unter 7 Euro/m² die höchsten Preise. Für Neubau-Mietwohnungen zahlen Mieter durchschnittlich unter 9 Euro/m², in seltenen Fällen wird die Grenze von 10 Euro/m² geknackt. Der jährliche Preisanstieg von 3,4 Prozent liegt etwas unterhalb des Vergleichswertes aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Werte zeigen insgesamt, dass der Mietwohnungsmarkt im Oberbergischen Kreis relativ entspannt ist.

Bautätigkeiten im Oberbergischen Kreis: Hohe Nachfrage, geringes Angebot

Die Nachfrage nach baureifen Grundstücken ist im Oberbergischen Kreis hoch, das Angebot an An vollerschlossenen, ebenerdigen Baugrundstücken ist jedoch gering und kann die Nachfrage bei weitem nicht decken.

Wissenswertes über den Oberbergischen Kreis

Über den Oberbergischen Kreis

Der Oberbergische Kreis liegt im östlichen Teilgebiet des Naturparks Bergisches Land. Der Kreis erstreckt sich über 919 km² und hat Höhenunterschiede von bis zu 419 Höhenmetern. Er gilt als Erholungsgebiet für die Kölner Bürger und dem Ruhrgebiet und ist wald- und wasserreich. Zum Oberbergischen Kreis gehören die Städte und Gemeinden Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Hückeswagen, Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Radevormwald, Reichshof, Waldbröl, Wiehl und Wipperfürth. Umgeben wird der Oberbergische Kreis vom Rhein-Sieg-Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, Remscheid, Wuppertal, dem Ennepe-Ruhr Kreis, dem Märkischen Kreis, dem Kreis Olpe und Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung im Oberbergischen Kreis

Das Oberbergische ist eine dünn besiedelte Region, die durch ihre abwechslungsreiche Natur begeistert. Die Bevölkerungszahlen sind im Durchschnitt eher rückläufig. Dennoch gibt es einige Städte und Gemeinden, die steigende Bevölkerungszahlen verzeichnen können. Dazu zählen etwa Waldbröl, Lindlar, Nümbrecht und die Kreisstadt Gummersbach.

Kulturstandort Oberbergischer Kreis

Der Oberbergischen Kreis ist ein wahres Naturparadies. Die Region gilt als besonders wald- und wasserreich. Mit mehr als 1.400 Dörfern und Weilern, 13 Kommunen und ebenso vielen Talsperren
ist sie die grüne Lunge der umliegenden Großstädte und ein beliebtes Kurzreiseziel für
Erholungssuchende. In Waldbröl beispielsweise können Besucher ihre Naturliebe mit einem Adrenalinkick verbinden: Der „Baumwipfelpfad“ im Naturerlebnisparks „Panarbora“ zieht sich über 1.635 Meter durch beeindruckende Baumkronen. Vom 40 Meter hohen Aussichtsturm können Sie den unverstellten Blick auf den gesamten Oberbergischen Kreis und bei gutem Wetter sogar auf die Spitzen der Kölner City genießen. Auch sportlich spielt die Region ganz oben mit. Der Handballverein VfL Gummerbach ist weit über das Oberbergische hinaus bekannt.

Geschichte des Oberbergischen Kreises

Vor knapp 400 Millionen Jahren beherrschte, mehr als 50 Millionen Jahre lang, ein tropisches Flachmeer das Gebiet des Oberbergischen Landes. Dadurch wurden auf dem Gebiet des heutigen Oberbergischen Kreises – auch international betrachtet – an außergewöhnlichen und einmaligen Fundstellen viele frühere Landpflanzen geborgen, die heute bedeutende geologische Schätze sind.

Der Oberbergische Kreis, so wie wir ihn heute kennen, besteht seit 1975. Damals wurden durch das Köln-Gesetz Engelskirchen, Lindlar und Wipperfürth in den Oberbergischen Kreis eingemeindet. Ründeroth teilte sich damals in zwei Hälften, von der eine dem Oberbergischen Kreis und die andere Wiehl zugesprochen wurde. Das damalige Gimborn wurde auf Engelskirchen, Gummersbach, Lindlar und Marienheide aufgeteilt. Durch die Auflösung des ehemaligen Rhein-Wupper-Kreises kamen außerdem Hückeswagen und Radevormwald zum Oberbergischen Kreis dazu.

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