Zukünftige Generation 60+ interessiert an kleineren Wohneinheiten

Ratgeber
28.08.2019

Viele möchten dem neuen Lebensabschnitt gelassen entgegensehen, ohne Lebensqualität einzubüßen. Die Experten des Immobilienverbunds DAVE gehen davon aus, dass bei der Generation 60+ durch den Wunsch nach einer hohen Lebensqualität sowie nach der Teilnahme an der Gesellschaft zukünftig auch kleinere Wohneinheiten – vergleichbar mit Mikrowohnapartments – trotz steigender Mietpreise zunehmend auf stärkeres Interesse stoßen werden.

Individuelles Wohnen im Alter – altersgerecht und barrierefrei

Mikrowohnapartments mit einem altersgerechten und barrierefreien Raumkonzept ermöglichen ein individuelles Leben im Alter. Der Wohnraum bleibt bezahlbar, auch wenn die Quadratmeterzahl dann kleiner ist, und bietet zahlreiche Wohnfunktionen. Marc Antonio Unverzagt, Geschäftsführer beim DAVE-Partner Robert C. Spies Bremen/Hamburg, sieht das Wohnen im Alter nicht als Pflegephase, sondern als Lebensabschnitt mit erhöhtem Unterstützungsbedarf. Er bezeichnet Mikroapartments als eine Form des Service-Wohnens. Dabei könnten je nach Bedarf verschiedene Arten der Unterstützung in Anspruch genommen werden, ohne dass die Bewohner Einschränkungen hinsichtlich Privatsphäre oder Selbstständigkeit hinnehmen müssten. Zudem wirke sich das Zusammenspiel von Generationen – kleine und bezahlbare Apartments sind auch bei Singles, Studenten und Berufspendlern beliebt – und die zunehmende Sharing-Community auf die Entwicklung eines sozial und demografisch gemischten Wohnquartiers aus. Alle Generationen würden das Gemeinschaftsgefühl in den Mittelpunkt stellen, das gelte auch für die Wohnformen.

Wertsteigerungspotenziale für Kapitalanleger

Alexander Schlömer, Vertriebsleiter für den Bereich Mikrowohnen bei DAVE-Partner KSK-Immobilien, erkennt ähnliche Trends und Wertsteigerungspotenziale für Kapitalanleger: „Aufgrund der herausragenden Lagen und der passenden Grundrissgrößen sowie Nutzungskonzepte treffen Mikrowohnprojekte den Nerv der urbanen Wohnraumnachfrage und bieten dadurch für Kapitalanleger sehr gute Chancen, eine solide Vermietung mit attraktiver Wertsteigerung zu erzielen.“ Weitere Vorteile aus Investorensicht seien kaum spürbare kurzzeitige Leerstände dank Mietpool und das 360°-Verwaltungs- und Vermietungskonzept. Auch auf den zweiten Blick sei die Investition in eine Mikrowohn-Immobilie durch die Einbindung von sehr günstigen Finanzierungsmöglichkeiten der KfW-Bank mit Tilgungszuschüssen von bis zu 5.000 Euro je Wohneinheit eine gute Kaitalanlage mit kaum vergleichbaren Ertragschancen.