Stadt Köln veröffentlicht aktuelle Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung

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News
27.09.2019

1.089.984 Menschen hatten laut Statistik zum Stichtag am 31.12.2018 ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in der Domstadt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von 0,5 Prozent. Das Wachstum ergibt sich in erster Linie durch hohe Wanderungsgewinne, wobei es starke Unterschiede in den einzelnen Bevölkerungsgruppen gibt. Während Köln auf junge Menschen unter 30 Jahren sehr anziehend wirkt, ziehen Menschen in der Familienbildungsphase (30 bis 45 Jahre) zunehmend fort. Familienhaushalte haben es besonders schwer, in der angespannten Wohnungsmarktsituation mit hohen Immobilienpreisen und zu geringem Angebot einen bedarfsgerechten Wohnraum zu finden. Dennoch wächst die Rheinmetropole weiter, auch aufgrund eines immer größer werdenden Geburtenüberschusses. Im vergangenen Jahr wurden in Köln durchschnittlich pro Tag fünf Kinder mehr geboren als noch im Jahr 2010.

Parallel zur wachsenden Bevölkerung hält ein weiterer Trend an: die Zunahme von Singlehaushalten. Im vergangenen Jahr waren 50,5 Prozent aller Haushalte in der Domstadt Einpersonenhaushalte. Für Vermieter von kleinen Wohnungen und Apartments in Köln bedeutet diese Entwicklung, dass sie nach wie vor auf ein besonders großes Nachfragepotenzial zurückgreifen können. Mit Blick auf die Staatsangehörigkeit der Einwohner wird deutlich, dass sich die Zahl der Personen aus dem Nahen und Mittleren Osten in Folge der Flüchtlingskrise in den letzten Jahren deutlich erhöht hat. Die mit Abstand größte Gruppe an Einwanderern kommt aber nach wie vor aus der Türkei (53.494 Personen). Insgesamt haben 19 Prozent der Kölner Bevölkerung einen ausländischen Pass.

Amt für Stadtentwicklung und Statistik prognostiziert starkes Wachstum

Die neuste Prognose des Amts für Stadtentwicklung und Statistik weist für Köln bis 2040 ein weiterhin starkes Einwohnerwachstum von 68.300 Personen aus, was einem Anstieg von 6,3 Prozent entspricht. Es wird angenommen, dass die Geburtenzahlen in Zukunft die Zahl der Sterbefälle weiter übersteigen werden und der Zuzug der Menschen nach Köln nicht nachlässt. Die Research-Experten der KSK-Immobilien beobachten permanent die unterschiedlichen Märkte und Standorte sowie regionale Entwicklungen und Trends. Sie konstatieren, dass die Wachstumsprognose nur eintreten kann, wenn in Zukunft für die Vielzahl der Nachfrager eine ausreichende Anzahl neuer Wohnungen geschaffen wird und Köln als Stadt für die hier lebende Bevölkerung attraktiv bleibt. Vor dem Hintergrund fehlender Bauflächen, einer stark ausgelasteten Baubranche und zusätzlichen Kapazitätsengpässen in der Stadtverwaltung stellt die dringend notwendige Steigerung der Bautätigkeit für alle Akteure eine große Herausforderung dar.