Hausbau planen

Ratgeber
01.10.2019

Basiswissen Häusertypen: Welche Arten von Häusern gibt es?

Jedes Haus ist unterschiedlich, es gibt eine Vielzahl verschiedener Häusertypen, die sich aber anhand spezifischer Merkmale charakterisieren lassen. Grundsätzlich wird zwischen der Massivbauweise und Fertighäusern unterschieden. Bei letzteren handelt es sich um Gebäude mit einer industriell vorgefertigten Grundkonstruktion, die auf die Baustelle transportiert und vor Ort zusammengebaut wird. Massivhäuser werden traditionell Stein auf Stein gemauert. Die Gebäudehülle sowie tragende Wände bestehen aus massigen und natürlichen Baumaterialien wie etwa Beton oder Ziegelstein.

Egal ob Massiv- oder Fertighaus, eine der bekanntesten Hausarten ist das Einfamilienhaus, welches sich in der Regel auf einem großzügigen Grundstück am Stadtrand oder in einem Vorort befindet. Dadurch eignet es sich vor allem für Familien mit Kindern oder Paare mit Kinderwunsch. Einige Einfamilienhäuser verfügen zudem über eine Einliegerwohnung, die Freiraum für junge Erwachsene oder Mieter bietet.

Etwas günstiger ist ein Doppelhaus. Dieses besteht aus zwei aneinandergrenzenden Doppelhaushälften. Durch diese Bauweise verringern sich die Heizkosten, da die Wärme nur an den drei Außenwänden abgegeben wird.

Eine noch günstigere Alternative zu den bereits genannten Haustypen ist ein Reihenhaus. Dabei handelt es sich um ein einheitlich gestaltetes Einfamilienhaus in geschlossener Reihung. Diese Hausart ist zwar relativ günstig, allerdings sind Sie in der individuellen Gestaltung weniger flexibel.

Eine eigene Hausform bildet der Bungalow. Er besitzt lediglich ein Erdgeschoss und verfügt charakteristisch über ein Flachdach. Dadurch eignet sich ein Bungalow vor allem für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität.

 

Finanzplanung – so viel darf der Hausbau kosten:

Bei der Finanzierung für den geplanten Hausbau müssen Sie das vorhandene Eigenkapital, das Einkommen und Ihr Alter zum Kaufzeitpunkt berücksichtigen. Empfohlen wird generell ein Eigenkapitalanteil von mindestens einem Drittel des Kaufpreises. Dazu zählen nicht verzinsliche Geldmittel wie Bargeld, Sparguthaben, Lebensversicherungen und Wertgegenstände sowie Darlehen von Verwandten oder Arbeitgebern.

 

Massiv- oder Fertighaus? Beide Bauweisen im Vergleich

Wenn Sie einen Hausbau planen, müssen Sie sich für eine Bauweise entscheiden und können zwischen Fertighaus und Massivhaus wählen. Beide Konstruktionsarten haben jeweils Vor- und Nachteile. Welche Bauweise für Sie die attraktivere ist, hängt von Ihren persönlichen Wünschen und den finanziellen Möglichkeiten ab. Die Massivbauweise ermöglicht eine sehr individuelle Planung, sodass Sie im Rahmen Ihres Budgets fast alle Wohnwünsche realisieren können. Darüber hinaus sind Massivhäuser sehr wertbeständig und besonders langlebig, sie werden oft über 100 Jahre alt. Die natürlichen und robusten Materialien, die beim Bau verwendet werden, sorgen nicht nur für ein angenehmes Raumklima, sondern ebenso für eine gute Wärmespeicherung.

Der größte Unterscheid zwischen Massiv- und Fertighaus liegt in der Bauzeit. Während für den Aufbau eines Massivhauses bis zu einem Dreivierteljahr kalkuliert werden muss, lässt sich ein Fertighaus in wenigen Tagen errichten. Das liegt vor allem daran, dass es durch die vorgefertigte Konstruktion seltener zu Beanstandungen oder Verzögerungen in der Bauphase kommt. Die Fertigbauelemente sind im Vergleich günstiger als Häuser in Massivbauweise in gleicher Größe. Allerdings sind Sie im Hinblick auf Architektur und Grundriss an die Vorgaben des Anbieters gebunden. Im Vorfeld haben Sie jedoch die Möglichkeit, ein Fertighaus als Musterhaus zu besichtigen.

Welche Bauweise für Sie die optimale ist, hängt von ihren Bedürfnissen ab und lässt sich am besten in einem Beratungsgespräch mit einem kompetenten Berater herausfinden. Wenden Sie sich an die erfahrenen Immobilienexperten der KSK-Immobilien. Senden Sie uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular oder vereinbaren Sie einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch.

Haus bauen oder kaufen?

Wenn Sie sich Ihren Traum vom Eigenheim erfüllen wollen, können Sie entweder selbst ein Haus bauen oder eine gebrauchte Immobilie kaufen. Relevante Faktoren für die Entscheidung Haus bauen oder kaufen sind die individuelle Lebensplanung (Ist Familiennachwuchs geplant oder wird ein Garten benötigt? Wie weit ist der Arbeitsweg?) sowie die finanziellen Möglichkeiten. Wenn Sie sich für das Bauen entscheiden, können Sie in Zusammenarbeit mit einem Architekten oder einem Bauträger nach Ihren persönlichen Wünschen bauen. Allerdings ist dabei auch eine hohe Eigeninitiative gefordert, um sicherzugehen, dass auch entsprechend der eigenen Vorstellungen gebaut wird. Wenn Sie selbst mit anpacken, können Sie die Kosten für den Hausbau außerdem etwas reduzieren. Wer handwerklich weniger begabt ist oder nur wenig Zeit hat, ist mit dem Kauf einer Immobilie besser bedient.

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