16.05.2024

Maklerprovision bei Vermietung: Wer zahlt wie viel?

Grafik Mieter hält Euro-Geldmünze und Makler hält kleines Haus in den Händen

Die Suche nach einer passenden Mietwohnung oder umgekehrt nach geeigneten Mieter:innen kann eine zeitaufwendige und manchmal frustrierende Aufgabe sein. In vielen Fällen entscheiden sich Vermieter:innen und Wohnungssuchende daher, die Dienste von Immobilienmakler:innen in Anspruch zu nehmen. Doch wer trägt die Kosten für die Maklerprovision bei einer Vermietung und wie hoch fällt diese aus? Wir erklären in unserem Immobilienratgeber, welche Kosten bei einer Vermietung über eine Maklerin oder einen Makler anfallen.

Maklerprovision bei Vermietung: Das Wichtigste im Überblick 

Wofür wird ein:e Makler:in bei der Vermietung gebraucht?

Wer sein Haus oder seine Wohnung vermieten möchte und auf der Suche nach geeigneten Mieter:innen ist, weiß, wie zeitaufwendig die Mietersuche sein kann. Inserate müssen erstellt, Bewerbermappen gesichtet und Besichtigungstermine vereinbart werden. Gleichzeitig haben die meisten Vermieter:innen aber auch noch einen Job, dem sie nachkommen müssen oder wohnen überhaupt nicht in der Nähe ihrer Immobilien.

An dieser Stelle entscheiden sich Vermieter:innen nicht selten dafür, eine:n Makler:in mit der Mietersuche zu beauftragen. Dies hat mehrere Vorteile:

Besonders hilfreich kann die Wahl eines Maklers bzw. einer Maklerin in großen und beliebten Städten wie Berlin, München oder Köln sein. Hier bekommen Sie als Vermieter:in gut und gerne mehrere hundert Anfragen auf eine Wohnung. All diese allein zu sichten, ist nahezu unmöglich. Ein:e Makler:in kann Ihnen dann bei der gezielten Suche mit seiner oder ihrer Expertise zur Seite stehen und so die Suche erleichtern.

Doch auch als Mieter:in können Sie eine:n Makler:in mit der Wohnungssuche beauftragen. Auch für Mieter:innen gilt: Die Wohnungssuche kann ein schwieriges Unterfangen sein. Je nach Stadt ist das Angebot an geeigneten Wohnungen begrenzt und etliche Bewerbungen zu formulieren kann mitunter sehr zeitaufwendig werden. Wie den Vermieter:innen auch, kann Ihnen hierbei ein:e Makler:in zur Seite stehen und die Wohnungssuche für Sie übernehmen.

Maklerprovision richtig berechnen

Für Vermieter:innen ist die Höhe der Courtage nicht begrenzt. Im Gesetz zur Regelung der Wohnvermittlung ist festgelegt, dass das Entgelt zur Wohnvermittlung eine Höhe von zwei Nettokaltmieten zuzüglich der Umsatzsteuer nicht übersteigen darf. Eine Verminderung der Maklercourtage ist durchaus möglich. Die tatsächliche Höhe muss unbedingt im Vertrag festgehalten werden. Die Kosten können dann aber von der Steuer abgesetzt werden, denn es werden ja auch die Mieteinnahmen versteuert

Auch wenn der oder die Makler:in durch die Mieter:innen gestellt wurde, ist gesetzlich festgelegt, dass das Honorar den Preis von zwei Kaltmieten zuzüglich Steuern nicht überschreiten darf. Der oder die Mieter:in kann die Maklergebühr für die Mietwohnung als Teil der Umzugskosten steuerlich geltend machen, falls der Umzug beruflich bedingt war. Das ist in folgenden Situationen der Fall:

  • wenn wegen Arbeitgeberwechsels ein neuer Wohnsitz gewählt wurde,
  • wenn der oder die Mieter:in vom Arbeitgeber an einen anderen Tätigkeitsort versetzt wurde,
  • wenn der Wohnungswechsel zu einer erheblichen Verkürzung (mindestens eine Stunde) des Arbeitsweges führt. 

Im Gegensatz zur Immobilienvermietung ist die Maklerprovision beim Immobilienverkauf frei verhandelbar. In diesem Fall können Sie sich an den jeweiligen Maklerprovisionen der Bundesländer orientieren. 

Maklerprovision bei Vermietung: Wer zahlt die Maklergebühr?

Bei einer Vermietung gilt grundsätzlich das Bestellerprinzip, wenn ein:e Makler:in zum Einsatz kommt. Das bedeutet konkret: Wer den Auftrag gestellt hat, muss auch die Kosten tragen. Sucht jemand also mithilfe eines Maklers bzw. einer Maklerin eine Wohnung zur Miete, so zahlt diese Person die Kosten. Wenn aber ein:e Vermieter:in den Auftrag zur Vermietung des Eigentums stellt, so zahlt der oder die Vermieter:in die Kosten. Diese sind dann auch von der Steuer absetzbar. Die Maklerprovision darf auch nicht im Nachhinein auf die Mieter:innen umgelegt werden. 

Kommt es dazu, dass sowohl Mieter:in als auch Vermieter:in denselben Makler bzw. dieselbe Maklerin beauftragt haben, also eine Doppeltätigkeit vorliegt, so zahlt trotzdem immer der oder die Vermieter:in.

Die Aufgaben des oder der Makler:innen

Immobilienmakler:innen wie die Experten und Expertinnen von KSK-Immobilien übernehmen viele verschiedene Aufgaben, um den oder die Vermieter:in zu entlasten. Zu den Leistungen gehören: 

Immobilie vermieten mit den Expert:innen der KSK-Immobilien

Als Expert:innen für die Immobilienvermittlung unterstützen die Maklerinnen und Makler der KSK-Immobilien Sie bei allen Phasen der Vermietung. Egal ob Sie beabsichtigen, Ihre Immobilie zu verkaufen, Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu vermieten oder eine Immobilie zum Kauf oder zur Miete zu finden – KSK-Immobilien ist Ihre zuverlässige Partnerin rund um Ihren Immobilienverkauf, den Immobilienkauf sowie die Vermietung. Profitieren Sie dabei von einer Vielzahl an Vorteilen, welche die Immobilienvermietung oder der Immobilienverkauf mit einem Makler bzw. einer Maklerin mit sich bringt:

Dürfen wir Sie bei Ihrer Immobilienvermietung unterstützen? 

Weitere Ratgeber für Immobilienvermieter:innen.