Smart Home: das intelligente Zuhause

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Ratgeber
16.01.2020

In Häusern und Wohnungen mit Smart-Home-Technologie sind viele oder ggf. sogar alle elektronischen Geräte durch Informations- und Sensortechnik miteinander verbunden. Sie bilden ein großes Netzwerk, das sich zentral fast von überall und zu jeder Zeit über eine Software steuern lässt. Beliebte und unkomplizierte Steuereinheiten sind Tablets und Smartphones mit
entsprechenden Apps. So lassen sich beispielsweise auf dem Heimweg von der Arbeit die Heizkörper einschalten, um dann Zuhause von angenehmen Temperaturen in Empfang genommen zu werden. Grundsätzlich lassen sich Smart-Home-Systeme in drei Kategorien unterteilen: Sicherheit, Energiesparen und Komfort. Zum Thema Sicherheit gehören unter anderem Bewegungsmelder, Überwachungskameras und Einbruchssensoren. Schaltsteckdosen und vernetzte Heizungsregister sind typische Systeme zum Energiesparen. Ein vernetztes Lampensystem fällt unter die Komfort-Lösungen. Einige Elemente lassen sich auch für verschiedene Zwecke einsetzen: Tür- und Fenstersensoren können sowohl an die Heizung die Information übermitteln, dass irgendwo ein Fenster gekippt ist, als auch beim Einbruchsschutz mitwirken.

Anwendungsszenarien für Smart-Home-Systeme: Wohnkomfort durch Digitalisierung

Noch komfortabler ist es, wenn die Systeme automatisiert ablaufen und keine explizite Steuerung mehr benötigen. Voraussetzung hierfür sind programmierbare Vorgänge und Szenarien, die sich täglich oder regelmäßig wiederholen. Dazu gehören klassischerweise das Verlassen des Hauses am Morgen und die Rückkehr am Abend. Sind die Szenarien einmal in die Programmierung der jeweiligen Geräte integriert und einem Zeitfenster zugeordnet, werden morgens beim Verlassen automatisch Elektrogeräte ausgeschaltet, die Heizung wird herunterreguliert und das Alarmsystem eingeschaltet. Wenn Sie am Abend nach Hause kommen ist das Gegenteil der Fall: Die Alarmanlage ist bereits deaktiviert, die Heizung ist
eingeschaltet und sorgt für eine angenehme Raumtemperatur. Die Einsatzmöglichkeiten für Smart-Home-Technologien sind vielfältig: Das Entriegeln der Wohnungstür per Smartphone und die automatische Regulierung der Heizung bei geöffnetem Fenster sind nur Beispiele für mögliche Funktionen.

Durch Smart Home eine Immobilie aufwerten – geht das?

Smart-Home-Systeme sind mittlerweile kein Luxus mehr: Diverse Hersteller bieten günstige Möglichkeiten an und setzen auf Funkverbindungen, sodass auch bestehende Gebäude nachgerüstet werden können. Bereits mit einem Gesamtbudget von 1.000 bis 2.000 Euro lässt sich einiges realisieren. Insbesondere bei Neubauimmobilien bietet sich die innovative
Technik an, um Ihre Immobilie aufzuwerten. Außerdem können Sie durch die modernen Systeme die Betriebskosten senken. Durch das optimale Steuern der
Raumtemperatur können Sie zum Beispiel Heizkosten einsparen. Wenn Sie Ihre Immobilie vermieten, können Sie durch die Integration von Smart-Home-Technologien sogar die Miete erhöhen, begründet durch Energieeinsparungen, Sicherheitsmaßnahmen oder Komfort-Lösungen. Einhergehend mit der günstigeren und einfacheren Technik hat sich das Angebot vervielfacht und ist fast unüberschaubar. Viele kaufen eine Einzellösung und stellen dann fest, dass diese nicht zu den gewünschten anderen Komponenten passt. Um dieses Problem zu vermeiden, sollten Sie Ihr Smart Home vorab gründlich planen.

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