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02.03.2022

Update zu neuer KfW-Förderung, Stand: 02.03.2022

Das KfW-Förderprogramm für die energieeffiziente Sanierung von Bestandsbauten ist wieder gestartet.

Für das Jahr 2022 wurden von der Bundesregierung für die Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) weitere Förder­mittel in Höhe von rund 9,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Damit können ab dem 22.02.2022 wieder Anträge für die Sanierung von Bestandsbauten gestellt werden; die Förderbedingungen gelten unverändert weiter. Auch für die Förderung von Neubauten nach der Effizienzhaus-Stufe 40 soll es bald eine neue Lösung geben, hier sollen dann veränderte Konditionen gelten.

 

Nach KfW-Einstellung: neue Förderung für Neubauten geplant, Stand 14.02.2022

Am 24. Januar 2022 wurde die Neubauförderung des Standards KfW-Effizienzhaus 55 mit sofortiger Wirkung eingestellt. Der Grund für die plötzliche KfW-Einstellung? Die Fördermittel waren ausgeschöpft, sodass die Förderung bereits eine Woche vor ihrem angekündigten Ende am 1. Februar 2022 gestoppt wurde. Ein neues Maßnahmenpaket ist bereits geplant. Künftig soll dann die Menge an eingespartem CO2 maßgeblich für die Förderung sein.

Nachdem im November letzten Jahres angekündigt wurde, dass die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zum 1. Februar 2022 eingestellt wird, gingen so viele Anträge ein, dass die verfügbaren Fördermittel von 5 Mrd. EUR bereits eine Woche vor dem offiziellen Ende der Förderung erschöpft waren. Alle 24.000 Anträge, die bis zum 24. Januar 2022 eingegangen sind, werden noch bearbeitet und – sofern förderfähig – auch genehmigt, so Wirtschaftsminister Robert Habeck.

Alexander Schlömer, Vertriebsleiter bei KSK-Immobilien, meint: „Die Einstellung der KfW-Förderung ist bedauerlich. Das bisherige Programm hat seine Zielsetzung hervorragend erfüllt und war ein wichtiger Treiber für mehr nachhaltige Immobilieninvestitionen. Ich hoffe, dass die Bundesregierung zeitnah ein ähnlich attraktives Nachfolgeprogramm auf den Weg bringt.“

Auch der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (DAVE), dessen Kooperationspartner die KSK-Immobilien ist, spricht sich für eine neue Förderung aus: „Familien und jungen Menschen muss es weiterhin möglich sein, Eigentum zu bilden, auch wenn gleichzeitig hohe und damit auch teure Energiestandards erfüllt werden sollen. Hier darf der Gesetzgeber nicht die Förderung der nächsten Generation verpassen“, so die DAVE-Partner.

Nun soll über eine neue Förderung entschieden werden. Relevant für die Neubauförderung für den EH-40-Standard sollen die Menge an eingespartem CO2 bzw. die Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen pro Quadratmeter Wohnfläche sein. Die Neuregelung der Förderung soll rund sechs Monate dauern, so der Plan von Bernhard Daldrup, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

 

 

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