Sachwertverfahren

Bei dem Sachwertverfahren handelt es sich um eine Methode zur Immobilienbewertung. Dieses Verfahren eignet sich vor allem für Gewerbe- und Sonderimmobilien. Wie der Name bereits vermuten lässt, basiert das Verfahren auf dem Sachwert einer Immobilie. Gemeint sind der Wert der baulichen Substanz sowie der Grundstückswert.

Im Bereich der Immobilienbewertung unterschiedet man verschiedene Verfahren. Darunter:

  1. das Sachwertverfahren,
  2. das Ertragswertverfahren und
  3. das Vergleichswertverfahren.

Während das Ertragswertverfahren auf Gewinne und das Vergleichswertverfahren auf den Vergleich mit ähnlichen Immobilien abzielt, berechnet das Sachwertverfahren den Wert einer Immobilie auf Grundlage ihrer physischen Eigenschaften und Kosten.

Der Wert einer Immobilie wird beim Sachwertverfahren anhand der Kosten berechnet, die erforderlich wären, um die Immobilie neu zu errichten oder wiederherzustellen. Man spricht auch von Neubau- oder Wiederherstellungskosten. Der Wert des Grundstücks wird einzeln bestimmt und dann zusammen mit dem Sachwert addiert.

Das Sachwertverfahren spielt vor allem in Bezug auf spezielle Gewerbeimmobilien, Denkmäler und sonstige einzigartige Gebäude eine tragende Rolle. Hierbei ist der Ertragswert oder Vergleichswert nämlich in der Regel nur schwer zu ermitteln. Das Sachwertverfahren wird auch häufig verwendet, wenn der Wert einer Immobilie hauptsächlich auf der Qualität der Bausubstanz basiert, wie zum Beispiel bei Luxusvillen oder historischen Gebäuden.

Bei weiteren Fragen rund um Bewertungsmethoden und die Wertermittlung einer Immobilie stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Sie haben außerdem die Möglichkeit, den kostenfreien Online-Immobilienwertrechner der KSK-Immobilien zu verwenden, um eine erste Einschätzung über den Wert Ihrer Immobilie zu erhalten.