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02.10.2026

Rückblick auf den HoffnungsBAUer-Freiwilligeneinsatz in Sambia 2026

Zwei Kolleginnen der KSK-Immobilien, Emilia Steiniger und Emilia Zyla, waren im Rahmen eines Freiwilligeneinsatzes der HoffnungsBAUer in Sambia vor Ort. Gemeinsam mit weiteren Freiwilligen, den Leiterinnen von Habitat Deutschland und den Hosts von Habitat Sambia unterstützten sie den Bau eines Hauses für eine Familie, die künftig dort ein sicheres Zuhause finden soll. Der Einsatz war geprägt von körperlicher Arbeit, vielen neuen Eindrücken, Begegnungen mit der lokalen Community und einem besonderen Gemeinschaftsgefühl. Entstanden ist dabei nicht nur ein Haus, sondern auch ein starkes Zeichen dafür, was gemeinsames Anpacken bewirken kann.

Immobilienberaterin Emilia Steiniger und Emilia Zyla auf der Baustelle des HoffnunsBAUer-Freiwilligeneinsatzes in Sambia 2026

Ankommen in Sambia: erste Eindrücke und Vorbereitung

Nach einer rund 24-stündigen Anreise kamen Emilia Steiniger und Emilia Zyla in Sambia an. Bevor es auf die Baustelle ging, stand zunächst das Ankommen im Mittelpunkt: ein Museumsbesuch, ein traditioneller Markt, erste Eindrücke aus der Stadt sowie eine ausführliche Einweisung zu Sicherheit, Ablauf und den kommenden Tagen.

Die Vorfreude auf die Baustelle war groß. Das Team bestand aus fünf Freiwilligen, zwei Leiterinnen von Habitat Deutschland und vier Hosts von Habitat Sambia. Gemeinsam starteten sie in die Einsatzwoche – mit dem Ziel, vor Ort beim Hausbau für eine Familie zu unterstützen.

Die ersten Tage auf der Baustelle: Mörtel, Steine und Teamarbeit

Schon am ersten Baustellentag wurde fleißig angepackt. Zu den Aufgaben gehörten unter anderem das Anrühren von Mörtel aus Sand, Zement und Wasser, das Transportieren von Steinen in einer Menschenkette sowie das Setzen und Befestigen der Steine mit Mörtel.

Auch an den folgenden Tagen ging es mit voller Kraft weiter. Die Mauern des Hauses wurden Stein für Stein weiter hochgezogen, Beton wurde angemischt und eine Bodenplatte für das separate WC- und Badehäuschen gegossen. Für Emilia und Emilia bedeutete das: viel körperliche Arbeit, lange Tage und am Ende das gute Gefühl, gemeinsam sichtbar etwas bewegt zu haben.

Parallel entstanden auch viele persönliche Eindrücke abseits der Baustelle. Die Pausen verbrachte das Team unter anderem in der örtlichen Schule – eine besondere Gelegenheit, Lehrer:innen und Schüler:innen kennenzulernen. Dort gab es auch traditionell sambisches Essen, zum Beispiel Nshima, einen gekochten Maisbrei.

Sichtbare Fortschritte: Dachkonstruktion, WC-Häuschen und Feinarbeiten

Mit jedem Tag wurde der Fortschritt auf der Baustelle sichtbarer. Balken für die Dachkonstruktion wurden lasiert, Stürze gegossen und die Bodenplatte des WC- und Badehäuschens trocknete durch. Am Haus selbst standen viele Feinarbeiten an: Wände wurden gesäubert und poliert, die Dachkonstruktion wurde vorbereitet und schließlich kam das Wellblechdach auf das Haus.

Auch das separate WC-Häuschen wurde weitergebaut. Damit ging es nicht nur um Wohnraum, sondern auch um wichtige Grundlagen für sichere und würdige Lebensbedingungen.

Nach Tag 4 waren Emilia und Emilia glücklich, aber auch spürbar erschöpft. Die vergangenen Tage hatten gezeigt, wie viel Kraft ein solcher Einsatz kostet – und zugleich, wie motivierend es ist, wenn aus vielen einzelnen Arbeitsschritten Schritt für Schritt ein Zuhause entsteht.

Ein Haus wird fertig – und die Community feiert mit

An Tag 5 war es so weit: Das Haus war fertiggestellt. Ein besonderer Moment für das gesamte Team, die Familie und die Community vor Ort.

Bei der Abschlusszeremonie wurde gemeinsam getanzt, gesungen und gefeiert. Für Emilia Steiniger und Emilia Zyla war dieser Abschluss ein emotionaler Höhepunkt der Reise – ein Moment, in dem die intensive Arbeit der vergangenen Tage sichtbar und spürbar wurde.

Für die Familie, die voraussichtlich nach einigen Nacharbeiten etwa eine Woche später einziehen kann, hatten die Freiwilligen außerdem ein typisch deutsches Einweihungsgeschenk besorgt: Brot und Salz. Ein Symbol für Glück, Beständigkeit und einen guten Start im neuen Zuhause.

Eine weitere besondere Erinnerung nahmen die beiden ebenfalls mit: Sie erhielten sambische Namen. Emilia Zyla bekam den Namen Chimwemwe, was „Happiness“ beziehungsweise „Freude“ bedeutet. Emilia Steiniger erhielt den Namen Mapalo, was mit „Blessings“ beziehungsweise „Segen“ übersetzt werden kann.

Fazit: Ein Einsatz, der bleibt

Für KSK-Immobilien ist Wohnen jeden Tag ein zentrales Thema – vor allem hier im Rheinland. Der Freiwilligeneinsatz in Sambia hat noch einmal auf besondere Weise gezeigt, welche Bedeutung ein sicheres Zuhause haben kann: Es steht für Schutz, Würde, Perspektive und Zukunft.

Wir sind stolz auf Emilia Steiniger und Emilia Zyla und danken ihnen sowie dem gesamten Team vor Ort für ihren Einsatz, ihre Tatkraft und die wertvollen Einblicke. Der Rückblick auf die Tage in Sambia zeigt: Wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen, kann aus Steinen, Mörtel, Holz und Teamgeist ein Ort entstehen, der weit mehr ist als vier Wände.

Wenn Sie mehr über den Freiwilligeneinsatz in Sambia und die Arbeit der HoffnungsBAUer erfahren möchten, legen wir Ihnen das offizielle Reisetagebuch des Einsatzes ans Herz.

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