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08.01.2020

IT.NRW: aktuelle Schätzungen zu den Geburtenzahlen 2019

Laut Schätzung von IT.NRW wurden im Jahr 2019 etwa 170.280 Kinder in Nordrhein-Westfalen geboren. Das sind das rund 2.870 oder 1,7 Prozent neugeborene Kinder weniger als im Jahr 2018. Für 39 Kreise und kreisfreie Städte rechnen die Experten für das gerade zu Ende gegangene Jahr 2019 mit niedrigeren Geburtenzahlen als im Vorjahr, in elf Kreisen und drei kreisfreien Städten erwarten sie eine steigende Anzahl neugeborener Babys.

Diese Meldung des flächendeckenden Rückgangs lässt die Frage aufkommen, ob es nach Jahren der Meldungen steigender Geburtenzahlen und Geburtenquote erneut zu einer grundsätzlichen Trendumkehr gekommen ist, oder ob schlicht der Effekt kleiner werdender Altersjahrgänge im gebärfähigen Alter seinen Tribut fordert.

Geburten im Geschäftsgebiet der KSK-Immobilien

Im Vertriebsgebiet der KSK-Immobilien, das sowohl die Stadt Köln als auch die umliegenden Landkreise umfasst, weist vor allem der Rheinisch-Bergische Kreis weiterhin einen leichten Zuwachs auf. Prozentual überdurchschnittliche Rückgänge der Geburten sind vor allem im Rhein-Erft-Kreis und im Rhein-Sieg-Kreis zu erkennen. Grund zur Sorge gibt es aber aus Sicht der Research-Experten der KSK-Immobilien dennoch nicht. In allen Landkreisen und auch in Köln lag die Zahl der Neugeborenen 2019 immer noch deutlich über dem Wert des Jahres 2015 und aller vorigen Jahre. Der Zukunftstrend hat zwar eine klare Tendenz, aber wir befinden uns immer noch auf einem hohen Niveau und vor allem auf einem deutlich höheren Niveau, als noch vor ca. zehn Jahren erwartet.

Auswirkungen auf den Immobilienmarkt

Der leichte Geburtenrückgang werde aus Sicht der Research-Experten auf den Immobilienmärkten aber nicht zu einer spürbar rückläufigen Nachfrage im Hinblick auf familiengerechten Wohnraum im Kölner Raum führen. Vielmehr werde die aktuelle Situation des deutlich spürbaren Nachfrageüberhangs weiter anhalten und Immobilien, beispielsweise gebrauchte Eigenheime in den Landkreisen, auch in 2020 sehr stark nachgefragt werden.

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