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30.03.2020

Corona-Krise: Keine Zeit für Panik an den Immobilienmärkten

In unterschiedlichen Szenarien werden im Rahmen des Sondergutachtens die negativen Auswirkungen auf die Entwicklung des deutschen Bruttoinlandproduktes (BIP) dargestellt und der Bundesregierung Empfehlungen für wirtschaftspolitische Maßnahmen gegeben. Deutlich wird, dass das BIP in den kommenden Monaten zurückgehen und sich Deutschland das erste Mal
seit langem in einer Rezession wiederfinden wird. Was zunächst einmal wie eine schlechte Nachricht klingt, ist es laut Immobilienexperte Matthias Wirtz nicht: „Im Basisszenario, dem laut der Wirtschaftsweisen aktuell wahrscheinlichsten Szenario, wird die deutsche Wirtschaft bereits im 3. Quartal 2020 bereits wieder leicht und im kommenden Jahr – auch begünstigt durch Nachholeffekte – mit 3,7 % sogar stark wachsen. Gepaart mit den wirtschaftspolitischen Empfehlungen, Unternehmen zu stützen und Einkommen der Verbraucherhaushalte zu sichern, wären die wirtschaftlichen Folgen mittelfristig überschaubar. In der Folge dürften trotz Corona-Krise die Immobilienmärkte in fast allen Segmenten nicht nur stabil bleiben, sondern perspektivisch den bekannten Wachstumspfad beibehalten.“

Auch in dem pessimistischeren Szenario der Wirtschaftsweisen, dem sogenannten „langen U“, das den längsten Einschränkungszeitraum und erhebliche Folgen für das Wirtschafts- und
Finanzsystem unterstellt, wird für 2021 mit einem nur leichten, aber dennoch positiven Wirtschaftswachstum gerechnet. „Wir sehen uns als KSK-Immobilien durch das Sondergutachten in unserer Meinung bestätigt, dass auch während der Corona-Krise sicherlich nicht die Zeit für Panik an den Immobilienmärkten und das Herbeireden von Marktzusammenbrüchen ist. Im Gegenteil – jetzt sollten sich gerade Kapitalanleger die Zeit nehmen, mit Ruhe und Besonnenheit die richtigen Investitionsentscheidungen zu treffen und die eigene Strategie angesichts durchaus anstehender Neubewertungen von Risiken und Chancen einzelner Assetklassen hinterfragen. Denn in einer so attraktiven und gut aufgestellten Region wie dem Rheinland werden sich die richtigen Immobilieninvestitionen auf lange Sicht selbstverständlich lohnen. Schließlich waren Immobilien noch nie kurzfristige Kapitalanlagen.“

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