Aktuelle Trends auf dem Markt für Gewerbeimmobilien

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News
27.09.2019

Ähnlich wie auf dem Markt für Wohnimmobilien bedingt die gute Konjunktur auch auf dem Gewerbemarkt eine hohe Nachfrage nach Immobilien, zum Beispiel nach Büroflächen. Besonders in den sogenannten A-Standorten zu denen auch Köln gehört, steht ein knappes Angebot einer sehr hohen Nachfrage gegenüber. Insbesondere bei modernen und kurzfristig bezugsfertigen Flächen übertrifft die Nachfrage das Angebot deutlich. Der Leerstand in Köln liegt aktuell bei rund 3 Prozent und damit auf einem niedrigen Niveau, er hat sich innerhalb der letzten drei Jahre halbiert. Im vergangenen Jahr wurden in Köln etwa 285.000 m² Bürofläche neu vermietet, was im 10-Jahresmittel überdurchschnittlich viel ist. Auch im benachbarten Bonn sorgen die positiven Rahmenbedingungen für eine sehr niedrige Leerstandsquote von 1,5 Prozent.

Mangel an Büroflächen – Flächenknappheit sorgt für steigende Preise

Der Markt für Büroimmobilien hat sich demnach in den letzten Jahren zunehmend angespannt. Da in Köln und Bonn zu wenige Neubauten entstehen, herrscht neben dem Mangel an Wohnraum mittlerweile auch ein Mangel an Büroflächen. Eine Entlastung des Markts ist in Zukunft aufgrund der limitierten Verfügbarkeit von Bauflächen sowie der stark ausgelasteten Bauwirtschaft nicht zu erwarten. Die Flächenknappheit sorgt für steigende Preise: Während sich die Spitzenmiete in Köln in den letzten Jahren nur geringfügig verändert hat (aktuell etwa 22 Euro/m²), sind vor allem die Mieten in den mittleren Bürolagen kräftig gestiegen. Nebenlagen wie die Gewerbegebiete Ossendorf und Braunsfeld erleben eine Renaissance. Aus Sicht von Investoren und Bestandshaltern ist diese Entwicklung sehr positiv. Für expansive Unternehmen hingegen steigt die Unsicherheit. Falls die Flächenverfügbarkeit zukünftig noch knapper wird, muss mit Unternehmensabwanderungen gerechnet werden. Davon könnten wiederum B-Lagen in der Region profitieren – zum Beispiel Frechen, Bergisch-Gladbach, Troisdorf oder Siegburg.

Bedarf an Logistikflächen nimmt ebenfalls zu

Vor allem durch den dynamisch wachsenden Onlinehandel spielt die Logistik in der modernen Volkswirtschaft eine zunehmend bedeutendere Rolle, sodass der Bedarf an Logistikflächen in der Region ebenfalls kontinuierlich zunimmt. Eine der wichtigsten Standortvoraussetzungen für großflächige Logistikzentren ist dabei ein direkter Autobahnanschluss. Ist diese Bedingung erfüllt, können neue Logistikhallen auch in Kerpen oder Bergheim für bis zu 4,50 Euro/m² vermietet werden. Im Trend sind zudem kleinere und näher an den Stadtzentren gelegene Verteilzentren, die für die Logistik auf der letzten Meile und den zunehmenden Anspruch auf eine hohe Geschwindigkeit wichtig sind. Auch für die Lebensmittel-Logistik sind solche Flächen aufgrund der Verderblichkeit der Waren und der Einhaltung von Kühlketten wichtig.

Stabile Mieten im Einzelhandel
Trotz weiter zunehmendem Onlinehandel gehen die Immobilienweisen in ihrem Frühjahrsgutachten der Immobilienwirtschaft davon aus, dass der Umsatz im stationären Einzelhandel in 2019 im gesamten Bundesgebiet um ca. 0,8 % wachsen wird. Die Gründe sind unter anderem steigende Löhne, der stabile Arbeitsmarkt und wachsende Einwohnerzahlen. In Köln ist der Umsatz im Einzelhandel in 2018 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, das ging einher mit der Ausweitung von Verkaufsflächen. Trotz steigender Umsätze und hoher Konsumlaune in der City, entwickeln sich die Mieten stabil. Die Spitzenmiete für kleine Ladenflächen bis 120 m² liegt in den 1-A-Lagen weiterhin bei etwa 255 Euro/m². Inwiefern der zunehmende Onlinehandel das Bild der Fußgängerzonen zukünftig verändern wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass sich die Händler auf das veränderte Konsumverhalten einstellen müssen. Das kann z.B. dadurch gelingen, in dem Online- und Offline-Vertriebskanäle miteinander verknüpft werden.

Gewerbeimmobilien im Portfolio der KSK-Immobilien
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