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Neue Studie zur Attraktivität westdeutscher Wohnungsmärkte

11.11.2019

Wüest Partner Deutschland, eines der führenden deutschen Beratungsunternehmen am Bau- und Immobilienmarkt, hat eine neue Studie zum Thema „Westdeutsche Wohnungsmärkte: Daten & Perspektiven 2019“ veröffentlicht und darin die Attraktivität westdeutscher Wohnimmobilien analysiert. Für die Studie wurden die Wohnungsmärkte in 20 westdeutschen Oberzentren beobachtet und untersucht.

Für die Studie hat Wüest Partner Deutschland umfangreiche Sozialstruktur- und Immobiliendaten zusammengetragen und ein Rendite-Risiko-Profil für westdeutsche Städte erstellt. Die Analyse hat ergeben, dass die sichersten Investmentstandorte in Westdeutschland Frankfurt, Köln und Münster dicht gefolgt von Wiesbaden und Düsseldorf sind. Allerdings lassen sich dort auch vergleichsweise geringe Renditen erzielen. Zudem hat Wüest Partner Deutschland festgestellt, dass sich die Preissteigerungen bei Mehrfamilienhäusern verlangsamt haben: Der Anstieg der Verkaufspreise hat sich mittlerweile dem Mietpreiswachstum angepasst, Renditerückgänge sind kaum noch zu beobachten.

KSK-Immobilien beobachtet ähnliche Entwicklung in der Region Köln/Bonn

Auch die Research-Experten der KSK-Immobilien stellen eine solche Entwicklung in der Region Köln/Bonn fest. Bei mittlerweile hohen Einstiegspreisen und niedrigen Bruttorenditen, die vielfach unterhalb von 4,0 Prozent liegen, überrascht diese Entwicklung jedoch nicht. Positiv hervorzuheben ist, dass Köln unter den westdeutschen Städten beim Städte-Risiko-Scoring sehr gut abschneidet. Indikatoren wie die Einkommensentwicklung, die Mietentwicklung sowie die Bautätigkeit sprechen für sehr gute Rahmenbedingungen. Von den in der Studie untersuchten Oberzentren bietet nur Frankfurt am Main ein noch niedriges Investment-Risiko.

Zwischen Rendite und Risiko gibt es eine Korrelation. Das bedeutet, in westdeutschen Städten mit dem niedrigsten Risikoscore werden die geringsten Renditen erzielt. Ausnahmen bestätigen die Regel: Laut Wüest Studie haben beispielsweise die Städte Köln, Aachen und Kassel ein relativ günstiges Rendite-Risiko-Verhältnis und sind aus Investorensicht besonders attraktiv. Im Vergleich dazu bieten Saarbrücken, Trier oder Wiesbaden ein ungünstiges Verhältnis.

Investoren weichen vermehrt in B-Lagen rund um Köln aus

Darüber hinaus stellen die Immobilienexperten der KSK-Immobilien aus dem Investmentbereich fest, dass viele Investoren in der Region Köln/Bonn aufgrund des äußerst angespannten und umkämpften Markts sowie der sehr geringen Renditemöglichkeiten ihr Suchprofil mittlerweile angepasst haben. Das bedeutet, sie weichen vermehrt in B-Lagen rund um Köln aus. Hier versprechen sie sich eine höhere Rendite, die vermeintlich mit einem etwas höheren Risiko erkauft wird. Die steigende Nachfrage in Städten wie Niederkassel, Brühl, Rösrath oder Troisdorf führt dazu, dass der Verkauf von Mehrfamilienhäusern sowie Bürogebäuden dort aktuell zu Höchstpreisen möglich ist. Zudem lässt sich ein verstärktes Interesse nach westdeutschen B-Lagen wie zum Beispiel Solingen, Dortmund, Essen oder Siegen, beobachten. Die KSK-Immobilien, die im Investmentbereich auch überregional Immobilien vermittelt, war in diesen Lagen bereits erfolgreich tätig und hilft Interessenten gerne ein passendes Objekt auch außerhalb des Rheinlands zu vermitteln. Sie haben Fragen zu unseren Dienstleistungen als Immobilienmakler der Kreissparkasse Köln? Dann kontaktieren Sie uns!

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