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Bauträger- und Immobilienforum 2019 im Maternushaus

22.05.2019

Seit über zehn Jahren lädt die Kreissparkasse Köln jedes Jahr ausgewählte Gäste zum Bauträger- und Immobilienforum ein. Die Veranstaltung hat sich in der Branche fest etabliert: Hier trifft sich das Who-is-who der Bauträgerbranche.

Auch in diesem Jahr kamen rund 250 geladene Gäste und Kunden nach Köln ins Maternushaus. Das abwechslungsreiche Programm begann nach Immobilienfrühstück und Begrüßung mit einer Podiumsdiskussion rund um die Zukunftsperspektiven des Wohnungsmarktes in Köln und dem Kölner Umland. Martin Dornieden, Vorstandsvorsitzender des BFW Landesverbands Nordrhein-Westfalen, ist der Meinung, dass politische Instrumente, die die Bauträger einbremsen, nicht hilfreich sind, um die Wohnraumversorgung der Bürger zu verbessern. Stattdessen würden eine Angebotsausweitung bzw. mehr Neubauflächen benötigt. Die Versorgung der Akteure mit Kapital sei derzeit nicht das Problem.
Mit Markus Greitemann, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen und Bauen bei der Stadt Köln, nahm auch ein Vertreter aus der Politik an der Diskussion teil. Greitemann erkenne die Herausforderungen für die Städte und sagte, in Köln seien zurzeit Bauflächen für 17.000 Wohneinheiten in Bearbeitung. Zudem betont er, dass die interkommunale Kooperation mit den umliegenden Städten und Gemeinden verbessert werden müsse, da die Stadt Köln das Bevölkerungswachstum alleine nicht stemmen könne. Neben Martin Dornieden und Markus Greitemann nahmen ebenfalls Udo Buschmann, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Köln, aktiv an der Diskussion teil, die von Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführender Vorstand BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. moderiert wurde.

Aktuelle Entwicklungen: der Wohnimmobilienmarkt 2019
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion folgte ein Vortrag von Matthias Wirtz, Leiter Research bei der KSK-Immobilien, zum Thema „Der Wohnimmobilienmarkt 2019: Aktuelle Entwicklungen im Marktgebiet der Kreissparkasse Köln“. Demnach setze sich der Trend aus den letzten Jahren fort und werde sich kurz- oder mittelfristig auch nicht umkehren: die Preise steigen also weiter. Dabei sei Köln im Vergleich mit anderen Metropolen wie etwa Hamburg immer noch relativ günstig. Ein weiterer Grund für die weiter steigenden Preise seien neben der hohen Nachfrage ebenso die – bedingt durch die hohe Auslastung des Baugewerbes – erhöhten Baukosten. Hinzu komme eine verschärfte Gesetzeslage, die ebenfalls zu immer höheren Baukosten führt. In der Folge sei ein Neubau mit einem Verkaufspreis von unter 3.000 Euro/m² in Köln so gut wie nicht zu stemmen. Entgegen der landläufigen Meinung verdiene ein Bauträger sich demnach „keine goldene Nase“ beim Bau von Wohnungen, die Gewinne stehen vielmehr im normalen Verhältnis zu den getätigten Investitionen und der existierenden.

Vortrag: Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven
Abschließend referierte Rolf Saßen, Fachbereichsleiter Research bei der Kreissparkasse Köln, zum Thema „Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven 2019“. Er sei insgesamt positiv gestimmt im Hinblick auf die Weltwirtschaftslage und sehe eine leicht gebesserte Stimmung bei den global agierenden Unternehmen. Eine Rezession erwarte er daher nicht. Mindestens ein Jahr ist außerdem noch von niedrigen Zinsen auszugehen. Als letzter Programmpunkt bot das gemeinsame Mittagessen ausreichend Zeit für gemeinsame Gespräche und den Austausch zu den besprochenen Themen sowie die Herausforderungen der Zukunft.


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